Wieviel Lumen dürfen es sein – 1 Monat danach

1 Monat (und 2 Tage) ist es her dass die Pflanzen eingezogen sind, Wasser eingefüllt wurde und der Test begann. Es ist wahnsinn wie schnell die Zeit doch vergeht und beeindruckend wie unsere Wahrnehmung uns Täuscht… Ihr denkt wieso? Ganz einfach:
Ich habe mir heute zum ersten mal die Bilder nach Einrichtung angesehen und mit dem Jetzigen Stand verglichen…. Es ist beeindruckend was im laufe dieses Monats passiert ist. Aber seht selbst:

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Im Randbereich von 15lm/L ist es immer noch „wunderschön“ leer und man hat gute Sicht aufs Soil. Hemianthus callitrichoides ”Cuba” hat hier also keine Chance und Ich überlege im Moment ob Ich andere Vordergrundpflanzen/Bodendecker einpflanzen soll um zu testen ob es überhaupt eine gibt die mit so geringer Beleuchtung aus kommt?
Alternanthera reineckii ‘Mini’ hingegen ist doch recht schön gewachsen. Zwar langsamer als unter 30lm/L, aber bis auf die etwas verblaste Farbe und das sich keine Pinken Spitzen bilden ist Sie doch wohl ab 20lm/L gut pflegbar.
Ludwigia “Rubin” wächst, bleibt aber Grün, Fissidens fontanus will gar nicht wachsen, geht aber auch nicht kaputt. Ich habe daher noch paar Stark rot durchgefärbte Stängel Ludwigia in den „niedrig Lumen“-Bereich gepflanzt und lasse das Fissidens einfach in ruhe. Schauen was die Zeit noch so bringt…

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Auf der Rechten Seite sieht man dann mal richtig wie alles explodiert ist und gewachsen. Aber auch die Mitte macht sich nicht schlecht. Das HCC im Vordergrund ist einmal zwischen 25 und 30lm/L und einmal zwischen 30 und 35lm/l. doch ein unterschied im Wachstum ist auf den Bildern und im Becken nicht zu erkennen.  Im Hintergrund, bei über 50lm/L wächst es zwar schneller aber auch nicht anders. Hier kann man also definitiv davon ausgehen das mehr Licht nicht mehr bringt.
Ich möchte euer Augenmerk aber nochmal auf die Blattspitzen von  Alternanthera reineckii ‘Mini’ lenken. Ziemlich in der Mitte, bei 2/3 nach hinten im Bild erkennt man die pinke Spitze eines Blattes. Wie ich gesehen habe färben diese sich jeden Tag aufs neue und nachts verblassen Sie. Auch im Bereich von 25lm/L erkennt man abends kleine pinke Spitzen und kräftigerere Farben. Bild davon werde Ich noch machen, möchte aber an dieser Stelle schon einmal festhalten dass diese Pflanze, obwohl Sie mit mittlerem bis hohem Lichtbedürfniss angegeben ist bei schwachem Licht wächst, sich bei Mittleren Färbt und bei Starkem Licht schneller Färbt.

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Mein Bäumchen, mein Sorgenkind… Ja die EC Behandlung sieht man immer noch. Ich kann mir grade nicht erklären warum, aber irgendwie ist das Wachstum auch hier nicht so stark wie erhofft. Ich werde daher die Düngung nun umstellen und schauen ob man Fissidens damit animieren kann schneller zu wachsen. Dennoch erkennt man den unterschied Im Wachstum recht gut auf beiden Seiten und auch die Veränderung über die Zeit.

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Bei diesem Bild weis Ich garnicht mehr warum ich es gemacht habe, aber Ich vergleiche es trotzdem.
Auch hier erkennt man wie Alternanthera reineckii gut wächst. Grade in der mitte des Beckens, wo aufgrund der Optiken von www. leds.de / Lumitronix kaum Licht hin kommt, ist Sie immer noch schön an zu sehen, wenn auch wieder ein wenig blass. Sobald aber ein Blatt in den Lichtkegel von 50lm/L kommt sieht man wie sich die Unterseite färbt. HCC Zickt aber auch hier. Im Lichtkegel wächst es gut, dazwischen will es garnicht… Wer dieses also Pflegen möchte sollte sich 3 mal gedanken machen um eine gute Ausleuchtung.

Wieviel Lumen dürfen es sein – Von Farben und Massenwachstum

Diese Woche war es soweit, Ich musste zum ersten mal die Ludwigia “Rubin” zurückschneiden. Bereits nach 3 Wochen sind 4 Triebe so hoch gewachsen das sie an der Oberfläche trieben. Also hab ich sie gekürtzt und als 3 neue Triebe wieder ein gepflanzt. Wenn die gut anwachsen hab Ich in paar Wochen so viele davon im Becken das Ich mir was neues einfallen lassen muss, aber nen guten Index habe bei allen Lumenwerten.
Insgesammt ist die Seite mit 25-35 und 50-60 Lm/L sehr grün geworden.

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Den heutigen Bericht möchte ich daher ganz gezielt dem Vergleich von Pflanzen in unterschiedlichen Lumen bereichen widmen.

Schauen wir uns erstmal an wie sich Fissidens fontanus auf der Kokusnuss am Rand von 60lm/L und 35lm/L entwickelt hat:

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Welche Seite welche ist muss ich ja kaum erzählen. Da beide nur im Randbereich stehen und daher sehr schwach beleuchtet werden ist das Wachtum gesamt sehr gering. Was aber auffällt ist der unterschied zwischen beiden und wie stark sich Licht auf das wachstum von Moos auswirken kann. Zum Glück erholt sich das von Easy Carbo geschädigte Moos auch wieder und Algen sind keine mehr zu sehen. Hier bin Ich die nächsten Wochen auch gespannt wie es sich wieder entwickelt.

Kommen wir zum Hemianthus callitrichoides ”Cuba” und  Ludwigia “Rubin” bei 15lm/L und 25lm/L:
HCC ist definitiv nicht lebensfähig bei 15lm/L… von 3 eingepflanzten Bücheln exestiert nur noch einer, und selbst der sieht schrecklich aus… Ludwigia hingegen ist unter 15lm/L wunderschön Grün geworden, bei 25lm/L zwar rot, aber die richtig rote Färbung zeigt Sie erst bei 45lm/L.

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Einen sehr schönen Unterschied sieht man auch bei  Alternanthera reineckii ‘Mini’. Wärend sie bei 25lm/L noch rot, aber bisschen blass ist (wie auch bei 15lm/L) entwickelt sie bei 50lm/L wunderschöne Rosa spitzen. Des weiteren habe Ich den subjektiven eindruck das sie bei 40lm/L größere Blätter entwickelt als bei 25lm/L. dort hat sie optisch (bis auf Farbe) den schönsten wuchs.

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Zum Ende hab ich dann och ein Bild welches HCC bei 30 und 55lm/L Zeigt.

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High Power LEDs vs. China Import LEDs

Immer wieder lese Ich im Internet und Foren über China LEDs und das die doch so viel Billiger sind und genauso gut. Manchmal sogar mit dem „Wissenschaftlichen“ Kommentar: Ich sehe keinen unterschied.

Doch meist beruht der Vergleich auf einem Vergleich von Äpfeln und Birnen. Da sieht dann aus:

Eine China LED kostet 0,40€, bringt 90Lumen.
Eine High Power LED kostet 6,49€ (XP-G R5 z.B. bei Lumitronix), bringt 260lm (bei 700mA)
Ich spare also 5,29€ bei gleicher Lumenmenge.

Hier ist schon der erste Fehler: Ich vergleiche Deutsche Preise mit Mwst. mit Import Preisen… Rechnen wir doch mal bitte einen Legalen Import, d.h. mit 19%Mwst und 2% Zoll, also 0,49€ Pro LED, macht 1,47€ für 270lm. Jetzt nehmen wir aber auch bitte nen China Preis für High Power LEDs, dieser ist auch nur 2,01€.

Jetzt können wir mal ne runde den Verbrauch Berechnen:
China LED’s haben im besten Falle 3,2V bei 350mA, das macht 1,1W bei 90lm.
Cree XP-G haben 3,05V beui 700mA, also 2,1W bei 260lm.

Ein Becken mit 250Liter und 25lm/L braucht 6250 Lumen.
Bei China LEDs wären das 70Stück, also 34,30€ und 77W Verbrauch.
Cree XP-G 24, also 48,24€ und 50,4W Verbrauch.

Ich spare also pro Stunde 27W, macht am Tag bei 8std Beleuchtung 216W oder im Jahr 79kW. Bei meinem Lokalen versorger wären das im Jahr 22,61€ die Ich spare.
Merken wir uns das mal und rechnen weiter:

Bei meinen KSQ kann ich maximal 8 anschließen. Diese kosten mich 3€.
Bei 70 China LED’s brauche ich 8,75 Stück, also 9, das macht 27€.
Bei 24 XP-G brauche Ich 3 Stück, also 9€.

Also Spare Ich hier 18€. Merken wir uns das auch und Listen das mal auf:

China LED Cree XP-G Ersparniss
Anschaffungspreis LED 34,3 48,24 -13,94
Anschaffung KSQ 27 9 18
Gesammtanschaffung 61,3 57,24 4,06
Stromkosten 64,51 42,22 22,29
Kosten nach einem Jahr 125,81 99,46 26,35
Nach 2 Jahren 190,32 141,68 48,64
Nach 3 Jahren 254,83 183,9 70,93

Was stellen wir nun fest: Unsere Super LEDs die wir als schnäppchen bekommen haben Lohnen sich mal überhaupt nicht und selbst bei der Anschaffung zahle Ich schon drauf. Nach 3 Jahren zahle Ich sogar 70€ mehr für meine billigen LED’s.

 

Nachdem mich ein User bei Flowgrow darauf aufmerksam gemacht hat das es doch nicht richtig ist 1W Emitter mit 350mA und Cree XP-G mit 700mA zu vergleichen möchte Ich diesem Beitrag noch einen Nachsatz witmen:

Wenn wir nun aber 3W LED aus China nehmen Sieht der ganze vergleich noch ein wenig anders aus.
Nehmen wir uns daher einmal die Daten dieser LED und errechnen die gleichen Werte wie oben:
Die 3W LED’s haben laut Webseite 140-200LM bei 3.2-3.7V. Gemittelt also 170lm bei 3,45V (Diese angaben sind im Übrigen direkt widerrufen bei dem Datenblatt auszug auf der gleichen Seite wo 140-160LM bei 3,2-3,7V angegeben werden). Ich nehme also an das diese Werte nicht stimmen, rechne aber trotzdem damit weil so die China besser abschneiden.

Um 6250Lm zu erreichen brauche Ich 38 LED, wo jede 2,59W Verbraucht also 36,86€ (Nach Import inc Zoll/MwSt 0,97€ pro LED) und 98W Verbrauch (Datenblatt 2,65W, Gesamt Verbrauch 111,3W).
Bei 38 China LED’s brauche ich 5 KSQ, das macht 15€.

Tabellarisch erfasst:

China LED 3W Cree XP-G Ersparniss
Anschaffungspreis LED 36,86 46,23 -9,37
Anschaffung KSQ 15 9 6
Gesammtanschaffung 51,86 55,23 -3,37
Stromkosten 71,76 43,25 28,51
Kosten nach einem Jahr 123,62 98,48 25,14
Nach 2 Jahren 195,38 141,73 53,65
Nach 3 Jahren 267,14 184,98 82,16

Was heist das für uns? Ich spare beim EK knapp 10€ an LED. Mit KSQ nur noch 3,37€. Nach einem Jahr Zahle ich aber schon 25,14€ mehr, Nach 3 Jahren bereits 82€ mehr…

 

Wieviel Lumen dürfen es sein – Kleine Rückschläge in Woche 2

Nachdem die letzte Woche nicht gut angefangen hat, endete sie zwar noch schlimmer aber mit ein paar weiteren Erkenntnissen.

Aber einmal der Reihe nach:
Am Wochenanfang musste Ich feststellen das Ich mir aus dem alten Becken Grünalgen, wahrscheinlich Cladophora sp. mit eingeschleppt habe. Evt habe Ich aber auch Glück und es ist „nur“ eine Haaralgen Art. Dennoch hies es erstmal diese zu bekämpfen. Da größere Algexitkuren oder ähnliches nicht in Betracht kam ging es dem Zeug mit Easy Life Easy Carbo an den Kragen welches Ich beim letzten mal ebenfalls bei Aquasabi bestellt habe. Nach der „Einnebel Methode“ welche im Forum von Flowgrow beschrieben steht.
In kurzform: Man nehme eine Spritze mit AQ schlach vorne dran, Ziehe Sie mit EC voll, schaltet den Filter ab und nebelt die Algen vorsichtig ein. Paar Minuten warten und dann Filter wieder anstellen.
Insgesammt habe Ich so 3 Tage lang je 30ml EC verbraucht obwohl Ich max 5ml hätte ins Becken kippen sollen. Resultet: Algen sehen nicht mehr gut aus (Erfolg also), leider hat es aber auch einiges vom Fissidens verbrannt. Nun muss Ich also bisschen warten und die Algen im Auge behalten um ein erneutes Ausbrechen zu verhindern.

Dennoch gibt es diese Woche auch 2 dinge zum Wachstum unter verschiedenen Lichhtverhältnissen zu berichten.
Man erkennt nun sehr deutlich wie sich Rote Pflanzen bei zu wenig Licht umfärben. Während  Ludwigia “Rubin” richtig Grün wird unter 20lm/L verblasst Alternanthera reineckii ‘Mini’ immer mehr bei unter 25lm/L. Grade  Alternanthera reineckii ‘Mini’ scheint SEHR Lichthungrig zu sein. Dies kommt im moment leider nicht auf Bildern gut raus weswegen Ich hier nur  Ludwigia “Rubin” zum vergleich zeige.

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Zum anderen scheint mir im Moment das  Hemianthus callitrichoides ”Cuba” ein wenig zu explodieren. Unter „Starklicht“, sprich über 50lm/L treibt dieses sehr stark aus und Bildet schon einen leichten Rasen. Bei 20lm/L sind leichte Austriebe zu erkennen, 25lm/L führt zu vereinzelten, kriechenden Trieben. Es scheint also definitiv so als ist dies schon genug Licht, vermindert aber die wuchs Geschwindigkeit.

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Zuletzt dann noch einmal der Radikale unterschied bei Fissidens fontanus mit 15lm/L und 40ml/L. Hier sieht man wieder den Unterschied sehr gut in der Färbung, aber dank des EC Nebels ist hier auch einiges verbrannt und muss erst nachwachsen.

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Und so sieht das Becken mittlerweile komplett aus:

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Wieviel Lumen dürfen es sein – Tag 5

Vor 5 Tagen habe Ich das Aquarium eingerichtet und da Ich am Wochenende nicht dazu komme möchte Ich schonmal heute meine ersten Eindrücke schildern und berichten.

Zuerst einmal etwas sehr Interessantes welches mir direkt am 2ten Tag aufgefallen ist:
Direkt nach dem einpflanzen hat das HCC angefangen täglich zum Abend hin zu perlen. Dies aber schon bei der dritten LED vorne. Diese läuft mit 400mA welches einer LED Leistung von 167,5Lumen entspricht bei 6,7Litern 25lm/L, man kann aber eher von weniger ausgehen da die Streuung größer ist als erhofft.
Ab dem dritten Tag konnte ich dieses Verhalten auch bei noch mehr Pflanzen im niedrigen Lumenbereich entdecken.

Da Bilder meist mehr sagen als viele Worte möchte Ich hier mal nen paar vergleiche zeigen die am Tag 5 aufgenommen wurden:

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Dies ist der „Baum“ der genau zwischen 15lm/L und 40lm/L steht. Man erkennt sehr gut wie die helle Seite stark perled und auch farblich besser aussieht. Auf der Bild-abgewanten Seite, bei 20lm/L sind auch perlen an den Enden zu erkennen, diese aber viel kleiner.

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Was Ich sehr beeindruckend finde: Der Javafarn perled auch bei 15lm/L. Dies zeig jetzt schon das Aquarien mit weniger anspruchsvollen Pflanzen nicht mit gängigen 30lm/L beleuchtet werden müssen.

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Dieses HCC wurde bei 25lm/L gepflanzt. Auch hier zeigen sich schon leichte Perlen an den Blättern.

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Ein Vergleich von Fissidens bei 30lm/L (links) und 55lm/L (rechts): Sehr schön erkennt man das rechts schon neue grüne Triebe entstehen und viele Perlen an den Spitzen sind. Dagegen sieht das Moos bei 30lm/L noch recht „normal“ aus.

Wie man sieht macht das Licht bei gleichen Wasserbedingungen sehr schnell, sehr starke unterschiede. Ich bin gespannt wie es sich in den nächsten Wochen weiter entwickelt.

Wieviel Lumen dürfen es sein – Einrichtung

Nachdem sich die Post mit (In-) Kompetenz bekleckert hat konnte heute Endlich das Becken eingerichtet werden.

Im lang ersehnten Paket von Aquasabi war der Lang Bodengrund und die wichtigsten Pflanzen für den Test drin. Das Soil, welches von Aquasabi zur Verfügung gestellt wurde waren 2 Packete Amazonia sowie 1 Packet new Amazonia Powder, alle von der Firma ADA / Aqua Design Amano. Zwar hatten alle einen Transportschaden und konnten nicht mehr verkauft werden, dennoch ist es immer noch eins der besten Soils auf dem Markt und somit eine sehr gute Basis für den Test.
Desweiteren befanden sich im Paket 5 Töpfe Alternanthera reineckii ‚Mini‘ der Firma 1-2-GROW!. Von diesen bin Ich direkt mehrfach begeistert. Die Menge war nicht nur größer als normale Töpfe, auch die Qualität der Pflanzen waren weit über dem was Ich gewöhnt bin. Definitiv sind diese Pflanzen den etwas höheren Preis wert gewesen.
Zusammen mit 5 Töpfen Hemianthus callitrichoides “Cuba“ dessen Qualität auch sehr gut war und sehr gut durchwurzelt war die Hauptbepflanzung komplett.
Weiterhin wurde ein Nano Becken von mir aufgelöst, wodurch eine riesen Menge Fissidens fontanus gewonnen wurde. Dieses wurde auf Drachensteine, eine Kokusnuß und eine Wurzel, die als Baum platziert wurde, aufgebunden. Im Nano befanden sich noch einige Cryptocoryne parva. Diese waren zwar nicht geplant, wurden aber dennoch dazu gepflanzt um eine weitere Pflanzenart zu haben die eigentlich mittlere bis hohe Lichtverhältnisse benötigt.
Vom Flowgrow User Aram habe Ich noch Ludwigia „Rubin“ bekommen, welches geteilt und eingepflanzt wurde und einen Microsorum pteropus Ableger, welcher im Bereich um 20lm/L aufgebunden wurde. Durch diesen hoffe Ich später eine gute Aussage über die benötigten Lichtverhältnisse von anspruchslosen Pflanzen treffen zu können.
Die Bepflanzung ist zwar nicht plazierungsverdächtig in einem Aquascape Kontest, dafür aber zweckmäßig gut verteilt.

Des weiteren wurde von Aquasabi noch Dünger geliefert von der „Hausmarke“ Aqua-Rebell. Grade durch die genauen Angaben und Transparenz des Produktes, sowie hochwertigen Inhaltsstoffen eignen sich Makro Basic – Estimative Index und Mikro Basic – Eisenvolldünger hervorragend für den Test als Düngerversorgung.

Der CO2 Reaktor, welcher als Bausatz geliefert wurde konnte leider noch nicht zusammen gebaut werden. Daher wird CO2 im Moment durch einen CO2 Diffusor „Japan Stil“ 3000 gewährleistet. Als kleines Geschenk laen noch 2 Nano CO2 Dauertests bei, wovon einer direkt mit CO2 Check – 30 mg per Liter gefüllt wurde. Co2 Versorgung wird zwar durch PH-Steuerung geregelt, doch ist ein Visueller Check immer noch das Beste.
Schnellstmöglich möchte Ich dann aber den Reaktor in betrieb nehmen und in Verbindung damit auch den Außenfilter.

Zum Schluss möchte Ich dann nochmal vielen dank an Tobias Coring, Chef und Inhaber von Aquasabi sagen, nicht nur für seine Unterstützung bei diesem Projekt, sondern auch weil er das Portal Flowgrow betreibt und mit seinen Beiträgen, den Düngerserie Aqua-Rebell und immer wehrendem guten Support und Tipps vielen Aquarianern zu einem sehenswertem Becken verhilft.

 

Und hier noch einige Bilder vom Beginn des Projektes.

Vor dem befüllen:

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Nach dem befüllen:

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Detailaufnahmen des „Baumes“, gut zu sehen der Lumen Unterschied und Unterschiede des Lichtes am Boden. 2013-06-21 00.31.53 2013-06-21 00.30.26 2013-06-21 00.32.47

Wieviel Lumen dürfen es sein – Es werde Licht

Heute wurde der (fast) letzte Schritt der Technik absolviert: Anschließen und Testen aller LED’s und KSQ, sowie Dosierpumpen.

Zuerst wurden alle KSQ mit passenden Widerständen bestückt das Sie möglichst nah an den vorgegebenen Lumen-Werten liegen. Der Rest wird später über Einstellungen in der Software geregelt. Insgesamt 12 KSQ später wurden alle angeschlossen und Test weise angeschalt. Und wie ich sehen konnte sah Ich nix… Erster Gedanke: Kurzschluss. Alles durchgemessen, nix. Verkablung: Nix… Insgesamt 30 Minuten später hab Ich mich dann an eine alte IT-Weisheit erinnert: Schon mal mit aus und einschalten versucht? Nun ja, alles auseinander gebaut, wieder alles wieder zusammen gebaut, funktioniert… Dann wurden alle KSQ auf den Alu-Profilen befestigt und dabei wieder einzeln getestet. Nachdem die gesamte Aktion nach 2 Stunden erfolgreich absolviert war konnte Ich auch das erste mal testen wie es Später im Aquarium aus sehen wird.

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Was auf den Bildern leider nicht so gut rüber kommt sind die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und Leuchtkraft der LED’s. Was man allerdings sieht ist ds die 60° Linsen sehr stark streuen. Hier hoffe Ich das sich das mit Bodengrund und Wasser noch ein bisschen legt, Sonst werden sie doch noch mal ausgetauscht.

Zum Abend hin hab Ich dann noch ne Technik Ecke für den Controller und Dosiereinheit gebastelt. Außerdem wurde noch ein Schaltrelais für die Temperatursteuerung und Netzteil für Controller und Dosierpumpen Stromversorgung angebracht. Später kommt dies dann neben das Aquarium und die Schläuche werden über den Beckenrand geführt.

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Am Montag ist mit Aquasabi vereinbart das die Pflanzen, Dünger, Bodengrund und restliche Technik verschickt werden, Mittowoch soll es ans einrichten gehen.

Wieviel Lumen dürfen es sein – Die Technik ist da

Heute war neben einem Erfolgreichem Arbeitstag auch ein erfreulicher Bastelabend angesagt.

Nachdem Ich längere Zeit nach passenden LED’s und Linsen gesucht habe, habe Ich Ende letzter Woche mit der Firma LUMITRONIX® LED-Technik GmbH einen guten Partner gefunden der mich bei dem Projekt unterstützt.

LUMITRONIX

Nach mehreren netten Mails mit dem Support wurde mir die Unterstützung bei diesem Projekt und zukünftigen zugesagt, wofür Ich mich an dieser Stelle noch einmal Herzlichst bei der Frau Dittmann  bedanken möchte.

Leider waren die geplanten 40° Linsen nicht mehr ausreichend auf Lager, um aber nicht länger warten zu müssen habe Ich mich für 60° Optiken der Firma Ledil enschieden. Diese gibt es bei www. leds.de / Lumitronix als 35mm Version für XM-L. Für die Optiken gibt es passende Halter, die Ich ebenfalls über Lumitronix erhalten habe. Zusammen mit Cree XM-L U2, weiß, 975 Lumen mit Platine (Star) ist der Licht teil damit komplett.

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Leider haben die Halter ein kleines Kompatibilitätsproblem mit den Verwendeten Star Platinen. Daher war erstmal eine kleine Modifikation nötig damit die Lötstellen passen und Ich die Halter in die von mir verwendeten Alu Kühler einfügen konnte. ca. 30 Minuten und 4 Pflaster später war alles passend und sah Zweckmäßig gut aus.

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Danach wurden die anderen XM-L fertig verkabelt und kurz getestet. Normalerweise bin Ich zwar ein Freund von erst aufkleben, dann verlöten, um aber optimalen Sitz der Optiken zu gewährleisten habe Ich mich diesmal für diesen Weg entschieden. Verklebt wurden die LED’s wie immer bei mir mit Wärmeleitkleber, Thermal Adhesive der Firma Arctic Silver.

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Das Resultat der abendlichen Aktion ist eine fertig bestückte Leuchte mit 15 LED’s inc Optiken und Haltern und weil ich Sie grade noch rumliegen hatte auch 2 Blauen LED’s für die Nachtbeleuchtung.

Gesteuert wird die Lampe von einem Stark modifizierten LED Controller aus Eigenentwicklung. Stark modifiziert weil er eigentlich dazu da ist um „nur“ 16 KSQ zu Dimmen. Ich hab Ihn aber so umgebaut und erweitert das er in einem die Düngung mit übernehmen kann und die Steuerung der CO² über den PH Wert. In dieser Variante kann er zwar nur noch 11 KSQ Steuern, dies reicht aber für die Beleuchtung aus. Obwohl der Balken voll bestückt ist mit 15 LED’s werden wahrscheinlich nur 10 angesteuert um Streuung zu verhindern und genauere Angaben über die Lumen machen zu können.

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Morgen steht dann der Bau der Dosiereinheit für Dünger von Aquasabi auf dem Programm und der Controller Code muss komplett umgeschrieben werden damit er seinen Zweck erfüllt.

 

Aber zum Schluss noch was lustiges was passieren kann während man seine LED’s testet:

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Wieviel Lumen dürfen es sein – Der Testaufbau

Langsam ist es soweit, in 3 Tagen soll der Test Starten und schon tauchen die ersten Probleme auf:
Leider hat es sich als ein wenig schwerer erstellt als Gedacht die Benötigten LED’s und Optiken zu beschaffen. Dies wird nun hoffentlich Montag so weit sein, was mir die Möglichkeit gibt ein bisschen mehr über den Aufbau zu schreiben.

Zuerst einmal zu dem Becken:
Hierbei handelt es sich um ein umgebautes Terrarium welches mittlerweile schon zum dritten mal umgebaut wurde. Mit dem Ursprungs-maß 80x40x50 (B/T/H) war es sehr ungeeignet. Daher wurde die komplette Oberseite und Front raus getrennt und auf die Rückwand gelegt. Vorne wurde eine neue Scheibe aus 4mm Klarglas eingeklebt.
Die Aufhängung der LED’s besteht aus 3 Alu-Profilen. Diese wurden mit T-Profilen an den Seiten verschraubt und auf das Aquarium gelegt. Zusätzlich in der Mitte stabilisiert und nochmals verschraubt.

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Für den LED Test werden erstmal nur der Vordere und hintere Balken in betrieb genommen. Bei den LED Optiken musste Ich auf 40° Winkel zurück greifen. Dies verändert ein Wenig die Liter Berechnung und die Winkel.

 

Die Beleuchtung:
Unter Berücksichtigung des Streuung trotz Linsen und einberechnung des Brechungswinkels von Luft zu Wasser, kann man von einer Ausleuchtungsfläche von 15,5cm aus gehen und ca 6,7 Litern.

Mit diesen Werten können die einzelnen KSQ für die LED’s errechnet werden:

lm/L % XM-L mA
15 35,89 180
20 47,86 300
25 59,82 400
30 71,79 500
35 83,75 590
40 95,71 680
45 107,68 710
50 119,64 840
55 131,61 950
60 143,57 1050

Hierbei muss Ich eingestehen, dass die Berechnung nicht 100% richtig ist und die KSQ auch nicht so bestückt werden können. Es ergeben sich daher nochmals minimale Abweichungen später, die Ich aber ins Prüfprotokoll mit übernehmen werde.

 

Eingesetzte Pflanzen:
Die Pflanzenwahl hat sich ebenfalls ein Wenig verändert. Als kleinbleibende Bodendecker werden:
Alternanthera reineckii ‚Mini‘ von 1-2-GROW!
Hemianthus callitrichoides “Cuba“
e
ingesetzt. Beide Pflanzenarten werden über www.aquasabi.de bezogen, wie auch vieles andere für den Test.
Des weiteren kommt nach wie vor Ludwigia „Rubin“, zur verfügung gestellt vom Flow Grow User Arami Gurami und Fissidens Fontanus aus eigenem Bestand hinzu.

 

*Artikel wird fortgesetzt*

Wieivel Lumen dürfen es sein?

Ein Test zum Lumen/Liter Verhältniss in Aquarien, geplant und durchgeführt von M. Stapelfeldt

 

Beschreibung

In der Pflanzen Aquaristik werden immer mehr Becken auf LED Beleuchtungen umgerüstet oder bei Neuanschaffung direkt mit dieser Ausgestattet.
Da LED’s Stromsparender sind als Leuchtstoffröhren macht dies auf lange Sicht hin sehr viel Sinn, auch wenn es eine einiges höhere Erstanschaffung ist.

Doch wie viel Lumen brauch man in einem Süßwasseraquarium? Das alt bekannte Watt/Liter Verhältnis von T5 Lampen kann man nicht anwenden und da LEDs sehr Strom abhängig sind und das Watt/Lumen Verhältnis sehr schwankt muss man hier andere werte als Richtwerte her nehmen.

Mittlerweile hat sich bei LED die Angabe von Lumen/Liter durchgesetzt, nicht aber welcher wert als Richtwert gelten soll. Nach Umrechnung von Beleuchtungsstärke T5 im Vergleich zu LEDs mit Zuhilfenahme von Herstellerangaben kommt man teils auf nötige 15-20lm/L. Manche sprechen jedoch von 30lm/L und wieder andere meinen für anspruchsvolle Pflanzen müssen es über 40lm/L sein.

Dieser Test soll direkt vergleichbare werte liefern und so als Grundlage für spätere Aquarien dienen können und auch reproduzierbar sein.

 

Testumgebung, Kurzbeschreibung

Als Testbecken dient ein Aquarien mit dem Grundmaß 50x80cm. Beckenhöhe beträgt 30cm.
Beleuchtet wird mit High Power LED’s der Firma CREE, Typenbezeichnung XM-L. Leuchtfarbe dieser wird mit 5700-6500 Kelvin angegeben.
Als Bodengrund wird Soil für Wasserpflanzen eingesetzt.
Düngung wird realisiert über das Estimate Index Prinzip. Zusätzlich wird Eisen Volldünger hinzugeführt. Versorgung mit CO² kommt über Druckgas.
Geringfilterung und Garnelen als Besatz bilden den Rest der Testumgebung.

 

Testumgebung, Ausführlich

Da es in diesem Test Primär um die Beleuchtung geht steht diese Im Vordergrund der Planung.
Das Prinzip ist das LEDs bei verschiedener Bestromung unterschiedlich Hell sind, bzw bei höherem Strom mehr Lumen abgeben.
XM-L haben einen Mindeststrom von 100mA, der Maximalstrom liegt bei 3 Ampere. Laut Datenblatt liegt der Referenzstrom (100%) bei 700mA. Hierbei liefern sie 280lm im eingesetztem T6 Binding. Durch Optiken lassen sich diese auf kleine Fläche Bündeln und somit durch den Lichtkegel und dem darin befindlichem Wasser ein Rückschluss auf das lm/L Verhältnis ziehen.
Durch die eingesetzten 30° Optiken ergibt sich bei 20cm eine Ausleuchtungsfläche von 10,7cm. Bei 35cm  eine Fläche von 18,8cm. Durch die Beckenhöhe von 30cm und eine LED Montage höhe von 10cm Über dem Becken, sowie dem Eingesetzten Bodengrund sind diese beiden Flächen die Referenze für die Literberechnung. Eine LED Beleuchtet ca. eine Fläche von 14,8cm. Bei einer Wasserhöhe von 28cm und Ohne Bodengrund ergeben sich so 7,8Liter pro LED.
Um Überschneidungen der Leuchtkegel zu vermeiden werden die LEDs 15cm auseinander aufgehängt. Auf die Größe der Grundfläsche ergeben sich so eine Maximal Anzahl von 3 LEDs in der Tiefe (45cm ausleuchtung) und 5 LEDs Nebeneinander.
Im Test sollen Lumenwerte von 15-60lm/L getestet werden. Somit ergeben sich 5lm/L Schritte bei 10 LEDs. Die mittlere Reihe wird daher mit 2×25, 1x 20 und 2x30lm/L konstant beleuchte das diese werte als Gängig gelten. Die hintere Reihe wird je eine LED von 60-40lm/L abdecken, die Vordere Reihe 2×35, 1×20, 2x15lm/L abdecken.
CO² wird von Anfang an mit 30mg/L sichergestellt, Die Düngung wird nach Herstellerangaben von Aquasabi Automatiesiert zugeführt.

 

Bepflanzung

Da grade Rote Pflanzen auf Licht reagieren werden mehrere Stengel Ludwigia „Rubin“ pro LED eingesetzt. Zusätzlich sollen noch eine andere Gattung hinzu kommen um Zufälle aus zu schließen.
Um den Bodengrund zu Beplanzen wird Hemianthus callitrichoides „Cuba“ eingesetzt, da dies eine Hohe Beliebtheit hat sowie Fissidens fontanus um ein Moos mit ein zu bringen welches geringe bis hohe Lichtansprüche hat.

 

Technikspezifizierung

Um die gewünschten Lumenmengen die Benötigt werden gezielt zu erreichen werden KSQ mit 300mA bis 1200mA eingesetzt. Die Steuerung morgens und abends erfolgt über einen Controller mit Echtzeit Uhr. Dieser Steuert auch die Tägliche Düngemenge in mehreren Intervallen über den Tag verteilt. Desweiteren wird die Temperatur darüber gesteuert.
Als Filter kommt ein Außen Filter mit Geringfilterung zum Einsatz. CO² wird über Außenreaktor ein gewaschen am Filterauslass.

 

Umsetzung

Projektstart des Testes soll der 10.6.2012 sein. Ab da soll eine Wöchentliche Protokollierung der Entwicklung und Bilder zum Wachstum erfolgen. Diese sollen öffentlich den Usern von Flowgrow.de zur Verfügung gestellt werden sowie auf meiner Privaten Homepage hinterlegt werden. Dauer des Projektes ist noch nicht ab zu sehen. Nach 3 und 6 Monaten sollen aber neben den Wochenberichten Teilabschluss berichte und resultierendes Fazit entstehen. Ab dem dritten Monat sollen zusätzlich Wöchentlich gängige Wasserwerte anhand von Photometer gemessen werden und Protokolliert.

Zu der Allgemeinen Pflege des Beckens werden neben Wöchentlichen Wasserwechseln und regelmäßiges Zurückschneiden der Pflanzen nur gelegentliches anpassen des Düngers erfolgen. Der Pflanzenwachstum soll so gut wie möglich nicht beeinflusst werden um evt resultierende Verfälschungen zu vermeiden.